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OVERCOMING GRIEF MEDITATION

21 Tage · 11 Minuten täglich · 1.–21. November

Trauer gehört zum Leben. Sie entsteht, wenn wir einen Menschen verlieren, eine Beziehung endet, etwas Vertrautes unwiederbringlich vorbei ist oder sich unser Leben auf eine Weise verändert, auf die wir nicht vorbereitet waren.

Image by Amirreza Marand

Trauer ist dabei so individuell wie die Beziehung, aus der sie entsteht. Sie lässt sich nicht nach einem bestimmten Zeitplan durchlaufen und auch nicht einfach wegdenken.

Die Overcoming Grief Meditation ist eine Bewegungsmeditation aus dem Kundalini Yoga. Sie verbindet eine bestimmte Bewegung mit Mantra und bewusster Aufmerksamkeit. Die Praxis gibt der Trauer einen körperlichen Ausdruck und einen Raum, in dem wir uns ihr zuwenden können.

Im November möchte ich diese Meditation 21 Tage lang gemeinsam mit euch praktizieren. Elf Minuten am Tag, in einer gemeinsamen Zeit, die uns daran erinnert, immer wieder innezuhalten und wahrzunehmen, was gerade in uns lebendig ist.

Du brauchst keine Meditationserfahrung. Du brauchst lediglich elf Minuten und die Bereitschaft, dich auf die Praxis einzulassen.

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Eine Meditation für Zeiten des Verlustes

Die Überlieferung der Overcoming Grief Meditation führt uns an einen Fluss.

In früheren Zeiten, so wird erzählt, kamen Menschen in Dörfern an Flüssen bei Trauer und Verlust zusammen. Sie gingen gemeinsam ins Wasser, bis es ihnen etwa bis zum Nabel reichte, und praktizierten dort diese Meditation.

Ich mag dieses Bild. Menschen, die mit ihrer Trauer nicht allein bleiben, sondern sich gemeinsam einer Praxis anvertrauen. Das Wasser als etwas, das trägt und umgibt, während das Leben sich verändert.

Heute lässt sich die Meditation auch zu Hause praktizieren, sitzend oder stehend. Geblieben ist die Verbindung von Bewegung, Mantra und bewusster Aufmerksamkeit.

Trauer braucht ihren eigenen Raum. Diese Meditation kann eine Möglichkeit sein, sich ihr zuzuwenden und den eigenen Weg durch sie hindurch bewusster zu erleben.

Warum 11 Minuten? Warum 21 Tage?

Tau auf Herbstlaub

Elf Minuten sind kurz genug, um sie in den Alltag einzubauen, und lang genug, um sich wirklich einer Praxis zuzuwenden. Es geht darum, sich täglich Zeit zu nehmen und die Meditation selbst zu erfahren, statt nur darüber nachzudenken.

Die 21 Tage geben dieser Erfahrung einen Zusammenhang. Wir begegnen derselben Praxis immer wieder und können wahrnehmen, wie unterschiedlich wir uns an verschiedenen Tagen erleben. Manchmal fällt es leicht, manchmal ist der Kopf voll, manchmal möchten wir lieber etwas anderes tun. Auch das gehört dazu.

Die 21 Tage sind keine magische Frist, nach der sich alles verändert hat. Sie sind eine Einladung, Kontinuität zu entwickeln und herauszufinden, was eine regelmäßige Meditationspraxis im eigenen Leben bewirkt.

Du musst nichts Besonderes erleben und kein bestimmtes Ergebnis erreichen. Du kommst für elf Minuten zu deiner Praxis zurück. Tag für Tag.

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Nahaufnahme einer brennenden Kerze

Was verändert Meditation?

Wenn wir meditieren, üben wir, wahrzunehmen, was gerade geschieht, ohne auf jeden Gedanken und jeden Impuls unmittelbar reagieren zu müssen.

Mit der Zeit kann sich dadurch unser Verhältnis zu den eigenen Gedanken und Gefühlen verändern. Wir bemerken eher, wann wir uns in Gedankenschleifen verlieren, wann wir angespannt sind und wann wir etwas nur noch automatisch tun. Meditation kann helfen, die Aufmerksamkeit zu schulen, Stress anders zu begegnen und im Alltag bewusster zu handeln.

Dabei ist Meditation keine Technik, mit der wir uns ständig in einen angenehmen Zustand bringen müssen. Es geht auch darum, mit dem da sein zu können, was gerade tatsächlich da ist.

Gerade bei Trauer ist das bedeutsam. Wir müssen unsere Gefühle nicht wegmachen, um ihnen begegnen zu können. Wir können lernen, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und dabei gegenwärtig zu bleiben.

Elf Minuten täglich sind ein Anfang. Was daraus entsteht, erfährt jeder Mensch auf seine eigene Weise.

Du musst nicht gerade trauern, um diese Meditation zu praktizieren.

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Trauer ist nicht immer offensichtlich. Sie kann lange zurückliegen, im Alltag kaum spürbar sein oder sich hinter Funktionieren, Ablenkung und anderen Gefühlen verbergen. Manchmal trauern wir um etwas, das wir längst hinter uns glauben, oder um etwas, für das wir nie wirklich Raum hatten.

Die Overcoming Grief Meditation kann auch dann eine wertvolle Praxis sein, wenn du gerade keinen konkreten Verlust erlebst. Du widmest dich elf Minuten lang einer bewussten Bewegung, dem Mantra und deiner Wahrnehmung. Du übst, gegenwärtig zu sein und wahrzunehmen, was in dir geschieht.

Und unabhängig von Trauer gilt: Meditation muss nicht erst dann beginnen, wenn etwas schwierig wird. Sie kann Teil unseres Lebens sein, weil sie uns hilft, uns selbst aufmerksamer zu begegnen und die eigene Wahrnehmung zu verfeinern.

Du bist willkommen, mit dem zu praktizieren, was gerade in deinem Leben ist.

OVERCOMING GRIEF MEDITATION

21 Tage gemeinsam meditieren

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1.–21. November 2026

Ich lade dich ein, diese elfminütige Bewegungsmeditation aus dem Kundalini Yoga 21 Tage lang gemeinsam mit mir zu praktizieren.

Du kannst live über Zoom teilnehmen oder die Meditation am jeweiligen Tag über YouTube im Replay machen.

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Live-Zeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag: 8:30 Uhr

Donnerstags: 18:00 Uhr

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Teilnahme

25 € – 21 Tage Meditation, live über Zoom oder im Replay über YouTube.

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Du brauchst keine Vorerfahrung. Du kannst von zu Hause aus teilnehmen und die Praxis in deinen Alltag integrieren.

Wenn du dabei sein möchtest, schreib mir eine Nachricht. Ich freue mich, wenn wir diese 21 Tage gemeinsam gestalten.

ZEITRAUM

01.11.26 – 21.11.26

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Zu folgenden Zeiten findet die Live-Meditation statt: 

    ​Mo, Di, Mi, Fr, Sa & So um 8:30 Uhr

   Do um 18:00 Uhr​​

KOSTEN

25 €

ANMELDUNG

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