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Je mehr Output und Wissen gerade geteilt wird, desto stiller wird es mir.


Meine Aufgabe darin ist es, zu unterscheiden, ob mein Stillsein dabei wirklich aus der Stille mündet, oder ob es eine Art Verweigerung ist, mich weiterhin zu zeigen.


Denn ja- Wissen, in einer gewissen Dosierung, kann ein Pointer sein. Es kann dienen, Dinge klarer zu sehen, es kann ein Leuchtturm im Nebel sein.

Aber auch hier gilt die kluge Devise von Paracelsus: die Dosis macht das Gift.


Wissen allein ist sehr gefährlich. Denn Wissen ist Nahrung für den Kopf- und wenn man den Kopf vollstopft, dann gilt hier das gleiche Prinzip wie für den Körper: zuviel kann nicht verdaut werden.


Ein schönes Bild, wie es mir gerade so kommt- der übergewichtige Kopf.


Input will verdaut werden- der Input sollte Nahrung, Nährstoffe bieten, die dem Körper gut tun.


Aber wenn da nur Fülle ist, und kein Raum für Leere, dann findet man keine Wege mehr in die Lebendigkeit und auch nicht in die eigene Wahrheit. Der Kopf ist ein übervolles Netzwerk und man hat eine lineare Infrastruktur konstruiert, aus der es kaum noch ein Entkommen gibt.


Der Weg aus dieser Datenautobahn ist einzig und allein: still werden.


Worte können Pointer sein- Wege sind individuell. Erkennen und Erwachen sind kein Produkt von Navigationssystemen, deren Endziel eingegeben -  und auf der schnellsten Route angefahren werden kann.


Leben ist mehr als Mathematik, mehr als Ideologie, mehr als Konzept.


Leben ist pfadloses Land, Leben ist der weglose Weg.

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Informationsüberdruss

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